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Welche Targeting Technik hat den meisten Erfolg?

In Online Marketing on 27. Januar 2010 at 11:44

Mit Targeting lassen sich Streuverluste bei Online – Werbung reduzieren. Doch je nach Kampagne sind andere verfahren Erfolg versprechend.  Kressreport 

Targeting soll Streuverluste minimieren und die Werbewirkung steigern, indem Zielgruppen direkt adressiert werden. 

Bereits 5-10% aller Ad Impressions im deutschen Online –  Werbemarkt werden über Targeting ausgeliefert, gemäß BVDW.

Aber welche Technik ist am erfolgreichsten?

(Anmerkung vom Autor: Definitionen der Techniken findet ihr in der Kategorie „Online Marketing“.)

Das technische Targeting verliert an Wichtigkeit, da es über Interessen von Internetnutzern wenig aussagt.

Um Zielgruppen mit bestimmten Themeninteressen zu identifizieren, kommt meist Behavioral Targeting zum Einsatz.  Laut einer Studie der Fachhochschule St. Pölten betrug die Klickrate bei einer Behavioral-Targeting-Kampagne 0,18%, nicht mehr als eine klassische Umfeldbuchung (0,19%). Es scheint, dass  diese Technik auch kein Werbe-Wundermittel ist.  Stephan Noller, Nugg.ad, meint: „Klassisches Behavioral Targeting ist aber schon in seinem Ansatz sehr limitiert, denn die einzige Analysegrundlage ist hier das Surfverhalten von Usern im Web. DAs beschneidet die Aussagekraft der Ergebnisse erheblich.“

Inzwischen kommt immer öfter das Predictive Behavioral Targeting zur Anwendung – eine Analyse des Surferverhaltens mit klassischen Marktforschungsdaten. Beispielsweise interessieren sich Frauen zwischen 30 und 50 Jahren überdurchschnittlich für Mietwagen. Wenn das System nun einen Internetsurfer beim Surfen auf Mode-Websites als Frau identifiziert, lassen sich passende  Werbemittel eines Autovermieters ausliefern. Ohne dass der Nutzer dafür jemals eine Auto-Website besucht haben muss.

Zuletzt ist noch das semantische Targeting zu erwähnen, das für Werbetreibende vermarkterübergreifend die passenden Umfelder für die Online – Werbung sucht. Es lässt sich festlegen, dass Werbung eines Sportartikelers nur auf Websites zum Thema Fussball ausgeliefert wird. Es analysiert neben Keywords auch den Kontext einer Website.

Meiner Meinung nach hat das semantische Targeting die besten Chancen, in Zukunft eine wichtige Rolle zu spielen. Datenschutzaspekte werden gut umschifft, da doch nur das Umfeld analysiert wird!

Quelle:

Kressreport, 02/2010, S.28-30

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