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Werbung im eigenen Blog

In Fundstücke aus dem Web on 26. Januar 2010 at 14:12

Ich habe über Werbung in meinem eigenen Blog nachgedacht und habe einen Artikel von Peer Wandiger gefunden. Ist das eine Möglichkeit, nebenbei etwas zu verdienen?

Vor- und Nachteile Werbung selber zu verkaufen

Man sollte sich aber auch im Klaren darüber sein, welche Vor- und Nachteile der Verkauf von Werbung im eigenen Blog mit sich bringt.

Deshalb nun mal ein Blick auf die Vor- und Nachteile von verkauften Werbeplätzen.

Vorteile:

  • Dadurch, dass man den Werbevermittler umgeht, bleibt i.d.R. mehr Geld übrig.
  • Man wird unabhängiger (bei AdSense ist man ein wenig von Googles Gnade abhängig) und die Einnahmen sind monatlich stabil.
  • Wenn man namhafte Werbepartner gewinnt, kann das eigene Blog-Image davon auch profitieren.

Nachteile:

  • Der Aufwand bei Werbekundensuche und -verwaltung ist höher als z.B. bei Google AdSense-Werbung.
  • Es ist zu Beginn schwierig Aufmerksamkeit bei potentiellen Werbepartnern zu erregen.
  • Man kann Werbung im eigenen Blog erst ab einer gewissen Größe bzw. bei Erreichen gewisser Voraussetzungen verkaufen.

 

Grundlagen und Voraussetzungen

Heute möchte ich also erstmal die Grundlagen für den Verkauf von Werbung im eigenen Blog ansprechen. Denn nicht alle Blogs sind für diesen Weg Geld zu verdienen geeignet.

Zu den Voraussetzungen, um überhaupt an diese Monetarisierungsmöglichkeit zu denken, gehören die folgenden Punkte:

  • professionelles Design
    Dein Blog sollte ein professionelles Design besitzen. Also nicht eines der WordPress-Standardtemplates. Am besten ist es, ein gutes Template noch an die eigenen Bedürfnisse und den eigenen Stil anzupassen. 
  • regelmäßiger und guter Content
    Dem Inhalt kommt eine wichtige Bedeutung zu. Wer thematisch passende und regelmäßige Inhalte veröffentlicht, weckt auch Vertrauen bei den potentiellen Werbe-Kunden. 
  • nicht zu viel Werbung
    Man sollte den eigenen Blog nicht bereits mit Werbung überladen haben. Zumindest sollte man dann aber deutlich machen, dass man z.B. eine AdSense-Werbung raus nimmt, wenn der Kunde eine Werbung bucht. 
  • externe Bestätigung
    Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Potentielle Werbekunden sollten auf externe Bestätigungen für den eigenen Blogerfolg hingewiesen werden. Dazu gehören z.B. Platzierung in irgendwelchen Blogcharts, ein guter Pagerank, ein guter Alexa-Wert etc. Der Pagerank besitzt an sich heute nicht mehr viel Wert, aber viele Werbekunden schauen da immer noch drauf. 
  • Zeichen für viele Leser
    Viele Kommentare und gut genutzte Umfragen sind z.B. ein Indiz, dass man auch viele aktive Leser hat. 
  • passende Werbeplätze
    Natürlich sollte man auch schon die passenden Werbeflächen im eigenen Blog haben. Dazu weiter unten dann mehr. 
  • zuverlässige Technik
    Braucht der eigene Blog ewig zum Laden? Sieht er nur auf dem Firefox gut aus und ist dagegen im IE zerschossen? Ist der Blog manchmal gar nicht erreichbar? Tschau, tschau lieber Werbekunde!

Besucherzahlen
Doch der wichtigste Faktor sind die Besucherzahlen. Allerdings gibt es keine allgemein gültige Grenze, aber der es sich lohnt Werbeplätze zu verkaufen.

Klar ist, dass man mit 50 Visits pro Tag nicht anfangen muss, nach Werbepartnern zu suchen. Selbst bei Nischenthemen ist das zu wenig.

Bei Nischenwebsites sollten es ein paar hundert pro Tag schon sein. Bei Massenthemen dagegen sollte man schon eine vierstellige Besucherzahl pro Tag vorweisen können.

Allerdings sind das nur Richtwerte. Jeder sollte hier selbst schauen, ab wann es sich lohnt. Anzeichen, dass sich Werbung lohnt, können sein:

  • Firmen kommen mit Werbeplatz-Anfragen auf dich zu.
  • Andere Blogs/Websites mit ähnlichem Thema und Besucherzahlen haben Werbeplätze verkauft.
  • andere Einnahmequellen (AdSense und Co.) funktionieren schon sehr gut.

Bevor man also überhaupt Werbeplätze auf dem eigenen Blog anbietet, sollte man sich genau und ehrlich die Frage stellen, ob der eigene Blog dafür bereit ist.

Statistiken

Ein wichtiger, wenn nicht sogar der wichtigste Faktor sind die Besucherzahlen.

Google Analytics ist sehr weit verbreitet und viele Werbepartner fragen teilweise direkt nach diesen Werten. Zudem kann man bei Google Analytics einen Gast-Account einrichten und Dritte reinschauen lassen. Das schafft vertrauen. Externe Statistik-Tools wie Analytics haben aber auch ihre Vor- und Nachteile:

Vorteile externer Stats-Tools:

  • externe Tools wie Analytics sind weit verbreitet und genießen Vertrauen (wichtig!)
  • Solche Tools sind i.d.R. sehr gut entwickelt und relativ aktuell und zuverlässig
  • Die Einbindung ist meist sehr einfach.

Nachteile externer Stats-Tools:

  • Statistik-Daten werden raus gegeben. Damit fühlt sich nicht jeder wohl.
  • Man wird von diesen Services abhängig und schaut bei Ausfall des Services in die Röhre.

Wie auch immer man sich entscheidet. Man sollte bei einem Tool bleiben und nicht zwischendurch mehrmals die Tools wechseln. Dann leidet die Vergleichbarkeit.

Werbeplätze aussuchen

Bevor man dann auf Kundensuche geht, sollte man sich überlegen, wo man denn überhaupt Werbung einblenden soll. Dabei hängt natürlich viel vom verwendeten Template ab.

Hier sollte man beachten, dass man sehr populäre Banner-Formate anbietet (z.B. 468×60).

Aber auch das ein oder andere ausgefallene Format kann für Werbekunden attraktiv sein (Stichwort: Bannerblindness).

Man sollte es mit den Banner-Plätzen aber nicht übertreiben und evtl. Alternativ-Plätze anbieten. Also wenn bei A ein Werbebanner drin ist, wird bei B nichts eingebaut.

Zudem wirkt es nicht sehr professionell, wenn zu viele Banner-Plätze leer sind. Dann entweder dort nichts anzeigen oder z.B. ein Affiliate-Banner.

Siehe auch:

http://www.selbstaendig-im-netz.de/2008/06/17/blogs/werbung-im-eigenen-blog-verkaufen-teil-1/

  1. […] Chance, die meisten Views für seinen Blog zu erhalten, ist bei einer Veröffentlichung um elf Uhr vormittags am höchsten. Für Links ist die […]

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