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7 Praxistipps für App-Einbindung

In ECommerce, Online Marketing on 25. Januar 2010 at 08:25

Wer eine App für sein E-Commerce-Unternehmen entwickeln lassen will, sollte vorher einige Fragen klären. Thomas Fleck, Geschäftsführer der auf Open-Source-Software spezialisierten Agentur Netresearch, hat sieben Punkte zusammengefasst, auf die es ankommt.

1. Setzen Sie sich mit Ihrer Zielgruppe und deren Geräten auseinander. Indem Sie im Vorfeld herausfinden, welche Plattformen und Funktionen relevant sind, sparen Sie sich erstens Geld und zweitens die ernüchternde Erfahrung, dem Ich-muss-dabei-sein-Hype zu erliegen.

2. Klären Sie die Frage, ob eine Anwendung im Sinne des Multichannelgedankens , d.h. als weiterer paralleler oder ergänzender Absatz- und Präsentationskanal aufgebaut werden soll. Ist sie als reine Marketingkampagne zu verstehen, die eher einen einmaligen Charakter hat oder steht sie für sich allein als einzelner Absatzkanal?

3. Eine mobile App ist dann besser als der Webshop, wenn technische Besonderheiten des Mobiltelefons ausgenutzt werden, wie zum Beispiel Paymentschnittstellen, Bluetooth, Kamera, GPS, Personalisierung, Sicherheitselemente der Gerätedaten.

4. Nicht technologische Vielfalt, sondern Mehrwert und Spaß bei der Bedienung sind für Kunden entscheidend. Eine App, die sich durch einmalige Features von der Masse der Moblie Apps abhebt, kommt besser an, als eine App die alle Standardfunktionen bietet, der aber das gewisse Etwas fehlt.

5. Beachten Sie bei der Konzeption der Applikation die Besonderheiten bei Nutzung des Mediums Mobiltelefon: Es ist meist während kurzer Zeitabschnitte in Gebrauch, der Nutzer ist häufig durch die Außenwelt abgelenkt, wechselnde Datengeschwindigkeiten mindern die Performance dessen, was angezeigt wird, weiter. Und das alles auf der vergleichsweise kleinen Ausgabefläche Handydisplay. Die Nutzung muss folglich intuitiv möglich sein, schnell zu einem Ergebnis führen, die Aufmerksamkeit binden und Spaß bei der Nutzung vermitteln.

6. Denken Sie das Projekt M-Commerce langfristig und als Stufenmodell: Der mobile Verkaufskanal ist besonders dann erfolgreich, wenn nach und nach neue Features und Erweiterungen hinzukommen. Eine schrittweise Erweiterung der App hat den Vorteil, dass sich die Nutzer immer wieder für die App begeistern werden, wodurch eine kontinuierliche Nutzung gefördert wird. Auch ist dann eine bessere Erfolgsanalyse möglich: Die Erfahrung, welche Ergänzungen sinnvoll und weniger sinnvoll waren, geht direkt in Ihr Firmen Know-how über.

7. Bieten Sie die Mobile App zunächst nur auf einer einzigen Plattform an und nutzen Sie dies als Übungsprojekt. Bei jeder neuen Version optimieren Sie ihre Mobile App und steigern die Qualität und somit den Erfolg ihres neuen Verkaufskanals.

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